Bestäubungsfunktion

Rund 80 Prozent aller Pflanzenarten in den gemäßigten Breiten sind auf eine Fremdbestäubung durch Insekten angewiesen. Davon werden wiederum etwa 80 Prozent durch Wild- und Honigbienen bestäubt. Die weltweite Wirtschaftsleistung aller bestäubenden Insekten wird auf etwa 153 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. In Deutschland erreicht der jährliche Nutzwert der Bestäuberinsekten etwa vier Milliarden Euro. Da die Honigbiene eines von zahlreichen Bestäuberinsekten ist, wird sie nach Rind und Schwein als das drittwichtigste Nutztier eingeschätzt. Der Nutzwert ergibt sich aus der Bestäubung der hundert wichtigsten Kulturpflanzen.

Wissenschaftler haben jedoch herausgefunden, dass für eine optimale Bestäubung Honigbienen allein nicht ausreichen. Erst in der "Zusammenarbeit" mit wilden Insekten, darunter vor allem auch Wildbienen, werden die besten Bestäubungsleistungen erreicht. Mehr dazu bei Welt.de, dem Tagesspiegel und dem Deutschlandfunk.

Neben dem unverzichtbaren Nutzen für Wildpflanzen kennt man Bestäuber-Insekten wie Honigbiene und Erdhummel vor allem aufgrund ihrer Bestäubungsfunktion in der Landwirtschaft. Eine Gegenüberstellung auf Grundlage von entscheidenden Kriterien für die Bewertung von Bestäuber-Insekten ist in der folgenden PDF zusammengestellt.

Die bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft hat mit dem Infoblatt Bienentracht in Dorf und Flur (PDF, 911 KB) eine umfassende Zusammenstellung herausgegeben, in dem auf die Bedeutung der Biene im Naturhaushalt und auf ihre Bedürfnisse hingewiesen wird. Zudem wird aufgezeigt, wie die Bestäuber im Jahresverlauf mit entsprechenden Anpflanzungen unterstützt werden können.

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"Im Staat aus Wachs und Honig - Bienen"

SWR-Film auf der Website von
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Faszinierende Bienenfotos

Erklärfilm über Honigbienen ("Schlau in 100 Sekunden")

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